Bisherige

2025

Nun, da Himmel und Erde und Winde ruhn
2. Oktober 2025 – 4. Januar 2026
Gruppenausstellung, Helmhaus, Zürich

«Nun, da Himmel und Erde und Winde ruhen»: Das klingt so poetisch, verwunschen, verklärt. Ein Gegenbild zu der unruhigen Zeit, in der wir heute leben? Der Titel dieser Ausstellung stammt aus der Zeit der Renaissance, einem Gedicht von Francesco Petrarca aus dem 14. Jahrhundert. Im Barock, im Jahr 1638, hat der Komponist Claudio Monteverdi dieses Gedicht vertont. Der Ort und die Zeit, wo Himmel und Erde und Winde für einen Augenblick ruhen, waren auch damals schon umgeben von Unruhe, Kampf und Krieg.

Ist der Blick nach innen das Einzige, was uns Ruhe bringen kann – damals wie heute? Sollten wir öfter die Verbindung mit uns selbst suchen? Damit wir die beunruhigenden Informationen, die ständig auf uns zukommen, besser verarbeiten können? Sollten wir uns mehr der Natur und der Liebe zuwenden? Und unsere Verletzlichkeit als Stärke sehen statt als Schwäche?
Lyrik und Musik in einer Kunstausstellung: Auf den beiden «alten» Werken von Petrarca und Monteverdi baut die Ausstellung auf. Mit ausgewählten Werken aus der Gegenwartskunst versuchen wir, mehr über dieses Gefühl der «Ruhe im Sturm» herauszufinden. Ein Gefühl, das offenbar nicht neu ist. Die Kunstwerke fassen ganze Leben in Bilder, sie schöpfen aus Biografien Kunst. Sie zeigen, wie aus Erfahrungen und Erinnerungen von Schwäche ein Gefühl von Stärke für die Zukunft entstehen kann. Sie schenken uns in dieser unruhigen Zeit ein paar Momente der Ruhe, des Nachdenkens, der Verinnerlichung.

Mit Arbeiten von: Sabian Baumann, experi_theater, Found in Translation, Christine Knuchel, la_cápsula, Andrea Muheim, Klaus Tinkel, Elena Morena Weber
Kuratiert von: Simon Maurer in Zusammenarbeit mit Cristiana Contu
Come-back! L'art figuratif en Suisse: une scène au féminin
13. September – 14. Dezember 2025
Gruppenausstellung, Musée d'art de Pully, Pully

Das Musée d’art de Pully präsentiert Come-back! L'art figuratif en Suisse: une scène au féminin, eine Ausstellung, die rund dreissig Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen vereint, um einen Überblick über den Stand der zeitgenössischen figurativen Malerei in der Schweiz zu geben. Geprägt von einer starken weiblichen Präsenz, emanzipiert sich diese Kunstszene vom Erbe des schweizerischen geometrischen Formalismus und wendet sich einer postmodernen Ästhetik zu, die auf Dekonstruktion und kultureller Hybridisierung beruht.

Die ausgestellten Werke, reich an vielfältigen Referenzen – japanische Mangas, amerikanische Serien, digitale Kultur, feministische Podcasts – schöpfen frei aus der Populärkultur, dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen sowie den persönlichen Erfahrungen der Kunstschaffenden. Dieses Gemisch führt zu einer neuen Ikonografie, in der Intuition und Emotion vorherrschen und die Grenzen zwischen High und Low Culture bewusst ignoriert werden.

Ergänzend zu den Arbeiten der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler rückt die Ausstellung prägende Vorbilder aus der Schweiz und dem Ausland ins Licht, die die Bildwelten und künstlerischen Praktiken der gezeigten Generation beeinflusst haben. Diese Werke, die aus grosszügigen Leihgaben stammen, bereichern den visuellen Dialog und verankern die neue Generation zugleich in der Kontinuität und Geschichte der zeitgenössischen Malerei.

Mit Arbeiten von: Yann Bisso, Carine Bovey, Seline Burn, Elise Corpataux, Romane de Watteville, Andriu Deplazes, Klodin Erb, Émilienne Farny, Valérie Favre, Louisa Gagliardi, Vidya Gastaldon, Silvia Gertsch, Cécile Giovannini, Irma Ineichen, Lucie Kohler, Zilla Leutenegger, Elisabeth Llach, Rachel Lumsden, Line Marquis, Andrea Muheim, Claudia & Julia Müller, Elias Njima, Noemi Pfister, Leanne Picthall, Maria Pomiansky, Rita Siegfried, Inga Steffens, Laura Thiong-Toye, Mariana Tilly und Caroline Tschumi.

2024

10 Jahre Salon der Gegenwart
31. August – 10. November 2024
Gruppenausstellung, Kunsthaus Zofingen, Zofingen

2024 wird der Salon der Gegenwart 10 Jahre alt und das Kunsthaus Zofingen widmet dem Jubiläum eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Oxyd - Kunsträumen in Winterthur. Der Salon der Gegenwart ist eine lose Gruppe figurativ arbeitender Künstler:innen, die 2014 von Giampaolo Russo initiiert wurde. Rund 40 Künstler:innen werden den grossen Barocksaal im Obergeschoss des Kunsthaus Zofingen in einen Salon der Malerei verwandeln.

Ein Raum ist Andrea Muheim gewidmet, auch sie eine der Gründer:innen des Salon der Gegenwart. Sie ist im Sommer 2023 verstorben.

Wundersamer Alltag: Renate Bodmer & 10 Jahre Salon der Gegenwart
29. August – 20. Oktober 2024
Gruppenausstellung, oxyd Kunsträume, Winterthur

In zwei parallelen Ausstellungen würdigen die oxyd – Kunsträume und das Kunsthaus Zofingen das vielseitige künstlerische Schaffen von Renate Bodmer (Zofingen 1939–2020 Winterthur). Bis heute sind ihre Werke nur wenigen Kunstinteressierten bekannt. Unter dem Titel Wundersamer Alltag zeigt das oxyd Malereien, Kohlezeichnungen und Druckgrafiken, die Bodmers präzisen Blick auf ihre Umgebung abbilden. In ihren Werken finden sich vermeintlich unbedeutende Gegenstände, eigenartige tierähnliche Wesen, aber auch Alltagsszenen, die im nächsten Moment zu artistischen Spektakeln werden und ihr Hang zum Skurrilen erkennen lassen. Und immer wieder taucht Renate Bodmer selbst auf in Form von Selbstbildnissen, die in Kombination mit ihren grossflächigen Arbeiten eine Atmosphäre der Selbstermächtigung bezeugen.

Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Salon der Gegenwart, zu dem auch Andrea Muheim gehörte, wird ihr Schaffen mit weiteren malerischen Positionen ergänzt.

Kunststipendien der Stadt Zürich
13. Juli – 15. September 2024
Gruppenausstellung, Helmhaus, Zürich

Als Teil der Arbeit «Flüstern, dass es schallt.» von Anna Krammig sind vier Selbstporträts von Andrea Muheim im Helmhaus zu sehen.

Ein langer Weg in kurzer Zeit – Tomas Kratky und seine Gegenwart
23. März – 28. April 2024
Gruppenausstellung, Villa Renata, Basel
Ein langer Weg in kurzer Zeit – Tomas Kratky und seine Gegenwart
27. Januar – 9. März 2024
Gruppenausstellung, Kunstraum Bern Bümpliz, Bern

2023

Kunst zu Hause IV
4.–12. November 2023
Gruppenausstellung, Projekt «Kunst zu Hause», Zumikon

2022

Malerei als Selbstgespräch
18. September – 16. Oktober 2022
Einzelausstellung, Villa Renata, Basel

«Andrea Muheim ist eine Anatomin, die sich über ihr intimes Leben beugt.» schreibt die Kuratorin und Autorin Sibylle Omlin im Text zur Künstlermonographie, die zur Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung erscheinen wird: Die Publikation „Malerei als Selbstgespräch“ zeigt eine Übersicht über das Schaffen der Zürcher Malerin Andrea Muheim (geboren 1968).

Die Ausstellung in der Villa Renata macht das sehr sinnliche Oeuvre der Künstlerin dann auch räumlich im wahrsten Sinne zugänglich. Dies ist umso interessanter, als Andrea Muheim unter anderem gerne den Raum thematisiert in ihren Arbeiten. Es sind oft sehr intime Räume, die die Künstlerin abbildet: das Badezimmer, das Bett im Schlafzimmer nach dem Liebesakt, ihr Atelier, der Blick aus dem Fenster. Aber auch die Landschaft wird eingefangen, der Schnee, das Meer. Anders als im Buch ist die Ausstellung nicht chronologisch sondern thematisch angeordnet. Sie beinhaltet vor allem figurative Malerei der Genres Portrait, Landschaft und Stillleben. Des weiteren sind auch Stickereien und Objekte zu sehen. Muheims Selbstgespräche führen uns sehr nah an die Lebenswelt der Künstlerin, ihre Familie und Freundschaften, und sie sind oft sehr vertraulich. Erotik spielt eine grosse Rolle, gleichwohl wird alles Voyeuristische vermieden. Ganz im Gegenteil sind zwar Gesichter und Körper häufig sehr farbintensiv und direkt gezeichnet. Dies belässt den Figuren aber ihre Intimität, denn die Gefühlswelt ist – sei es durch Gegenlichtkomposition oder Verwischungen – nicht in der Mimik sichtbar oder in der realistischen Gebärde, sondern in der Haltung und der Ausrichtung der porträtierten Körper und Gesichter bezogen auf ein Gegenüber, den Raum, die Umgebung.

Put on Your Red Shoes (and Dance the Blues)
4. Juni – 21. August 2022
Gruppenausstellung, Kunstmuseum Olten, Olten

Im Sommer dreht sich im Kunstmuseum Olten alles um den Tanz und das Tanzen in der bildenden Kunst. Das Ausstellungsprojekt befasst sich mit Werken von Kunstschaffenden, die das soziale und gesellschaftliche Potenzial des Tanzens für ihre Arbeit nutzen. Gleichzeitig spiegelt es auch die engen Beziehungen des Tanzsystems mit performativen und installativen Praktiken in der bildenden Kunst.

Salon der Gegenwart
29. April – 19. Juni 2022
Gruppenausstellung, Helmhaus, Zürich
Mit Renate Bodmer, Florian Bühler, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Anna Krammig, Rosina Kuhn, Jill Winnie Moser, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Lukas Salzmann, Karoline Schreiber, Pascal Sidler, Manuel Stehli, Martina von Schulthess

Der «Salon der Gegenwart» ist eine unabhängige, offene Gemeinschaft von figurativen Maler:innen. Ziele der Gemeinschaft sind der gegenseitige Austausch unter den Kunstschaffenden, die Organisation gemeinsamer Ausstellungen in wechselnden Formationen und der Kontakt mit ihren Besucher:innen. Im Bistro «Les Arcades» im Zürcher Hauptbahnhof, dem Treffpunkt der Maler:innen, fällt der Begriff «Salon der Gegenwart» 2014 zum ersten Mal. Treibende Kraft des harten Kerns dieser Gruppierung ist der Maler Giampaolo Russo. In bekannten und weniger bekannten Häusern der Deutschschweiz sind bisher fünf Ausstellungen entstanden. Die Ausstellung im Helmhaus ist nun die sechste – die erste in Zürich. Der «Salon der Gegenwart» bezieht sich ausdrücklich auf den berühmten Pariser «Salon des Refusés» von 1865: Da nahmen die Zurückgewiesenen mit einer «inoffiziellen» Ausstellung ihr Schicksal selbst in die Hand. Mit der bisher formellsten Ausgabe dieses informellen Formats sind die «Refüsierten» nun in einer «offiziellen» Zürcher Institution angekommen: ein Zeichen dafür, dass Institutionen auf künstlerische Initiativen reagieren. Das Helmhaus präsentiert den «Salon der Gegenwart» als kuratierte Ausstellung mit ausgewählten Werkgruppen von 15 Maler:innen aus dem Kanton Zürich.

2021

Die Stadt im Museum
11. September – 21. November 2021
Gruppenausstellung, Haus für Kunst Uri

Eingeladene Künstler:innen treten mit ihrer Arbeit in einen Dialog mit den urbanen Situationen und bereichern die Stadt.
So bespielen wird der Salon mit 20 Porträts der Künstlerin Andrea Muheim bespielt, welche sie während fünf Tagen im Haus für Kunst Uri gemalt hat.

Salon der Gegenwart
29. Mai – 13. Juni 2021
Gruppenausstellung, Kammgarn West, Schaffhausen
Mit Urs Aeschbach, Renate Bodmer, Florian Bühler, Luca Cottier, Bendicht Fivian, Emanuel Gloor, Corinne Güdemann, Friedemannn Hahn, Velimir Ilisević, Werner Ignaz Jans, Heiner Kielholz, Rachel Lumsden, Anna Meyer, Andrea Muheim, Pat Noser, Alexander Raymond, Ercan Richter, Giampaolo Russo

2020

Interieur – Exterieur, Die KWS-Sammlung zu Gast
24. Oktober 2020 – 29. August 2021
Mit Werken von: Silvia Bächli, Klodin Erb, Marc-Antoine Fehr, Bendicht Fivian, Silvia Gertsch, Thomas Huber, Georgine Ingold, Zilla Leutenegger, Stephan Melzl, Chantal Michel, Josef Felix Müller, Andrea Muheim, Thomas Ritz, Tobias Weber, Cécile Wick, Uwe Wittwer und Helena Wyss-Scheffler
Ahnengalerie – Regierungsrätin Carmen Walker
21. September 2020
Einzelausstellung, Staatskanzlei Kanton Zürich, Ahnengalerie, Zürich

Die Portraits der ehemaligen Regierungspräsidentinnen und -präsidenten hängen in der Ahnengalerie des Kantons Zürich im Walcheturm. Auch die Portraits der Zürcher Mitglieder des Bundesrates werden hier gezeigt.

Andrea Muheim portraitierte 2020 Carmen Walker-Späh.

Blooming Lights
15. März – 27. Juni 2020
Gruppenausstellung, Pythongallery, Zürich
Mit Werken von: Andrea Muheim, Marlis Spielmann, Helena Wyss-Scheffler, Felix Kaspar
Die grosse Gartenshow
27. Januar 2020
Kuratiert von Karoline Schreiber und Mirjam Fischer
Mit Werken von: Beni Bischof, Klaus Born, Patricia Bucher, Florian Bühler, Gabi Deutsch, Andreas Dobler, Barbara Ellmerer, Anne-Laure Franchette, Clare Goodwin, Patrick Graf, Floyd Grimm, Christian Grogg, Andrea Heller, Susanne Hofer, huber.huber, David Jacot, San Keller, Andreas Marti, Andrea Muheim, Josef Felix Müller, Caro Niederer, Pause ohne Ende, Pipilotti Rist, Karoline Schreiber, Loredana Sperini, Marius Steiger, wiedemann/mettler, Urban Zellweger

Kunst aus der Schweiz in einem kleinen Stadtgarten mitten in Zürich. Zu sehen an einem einzigen Tag von 15 bis 23 Uhr.

Im Juni gehen normalerweise internationale Kunstgrossveranstaltungen über die Bühne, die mit immensen CO2-Emmissionen verbunden sind.
Wir möchten zeigen, dass man Kunst erster Güte in nächster Nähe zeigen, sehen und kaufen kann. 20% des Erlöses gehen an umverkehR, ein Verein für nachhaltige Mobilität.
Aufgrund der Corona-Massnahmen des Bundes kann sich nur eine beschränkte Anzahl Personen auf einmal im Garten aufhalten.

2019

Erinnerungsstücke
20. Oktober – 24. November 2019
Einzelausstellung, Galerie am Platz, Eglisau

Andrea Muheim zeigt in der Galerie am Platz eine Zusammenstellung von Bildern aus verschiedenen Schaffensperioden.
Die Malereien und Stickereien sind Erinnerungen an vergangene Zeiten: Erlebnisse, Tage am Meer, mit der Familie, eine Blume, die an ein Geschenk erinnert, ein Tag mit Sonne – zwischen Wehmut und Fröhlichkeit.

Salon der Gegenwart
11.–26. Mai 2019
Gruppenausstellung, K2 Zeughaus Uster, Uster
Mit Anton Bruhin, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Lukas Salzmann und Martina von Schulthess

«Der Salon der Gegenwart ist eine lose Gruppe von Malerinnen und Malern, die sich einer gegenständlichen Malerei verpflichtet haben. In der Ausstellung versuchen die Künstler und Künstlerinnen die Geschichte ihrer eigenen Malerei anhand einer Auslese von Werken zu zeigen, eine Art Rückblick auf die eigene Vergangenheit. Es wird eine Ausstellung sein, die die letzten Jahrzehnte bis ins Heute in vielen Varianten wiederspiegelt, und natürlich auch verschiedene Ansätze zu der ewigen Frage ‘was ist Malerei’ diskutiert werden …»

Was wird morgen sein
3. Mai – 13. Juli 2019
Einzelausstellung, Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg, Arni

Blumensträusse und Aktszenen: Ob man das heute noch malen kann? Ja — man kann. Wenn man es so angeht, wie die Zürcher Künstlerin Andrea Muheim. Reflektiert und doch innig, mit dem Blick von aussen und doch voll Herz. Die Malerin verbringt viel Zeit damit, die Blumen zu arrangieren. Und sie tanzt nackt allein vor der Kamera. Und sichtet dann die Bilder, als Vorlage für die Malerei. Beidem, den Blumenbildern wie den Aktszenen, geht somit eine Art Performance voraus. Und das Malen selbst ist dann auch eine Art Performance: Denn die Bilder sollen die Leichtigkeit, das Wunder des Moments, bewahren. Und sollen doch Dauer entwickeln.

Was wird morgen sein? Kann die Malerei, so voll von Vergänglichkeit, das fragen? Ja: wenn sie lebt.

2018

Expand your Focus
20. November – 22. Dezember 2018
Gruppenausstellung, Pythongallery, Zürich
Mit Alex Demaremels, Andrea Muheim, Bernadette Gruber, Chantal Michel, Conradin Stiffler, Helena Wyss-Scheffler, Joeggu Hossmann, Jorge Mayet, Marlis Spielmann, Patrick lo Guidice, Rosemary Bauer-Singleton, Verena Guther
Atelier Weekend
9.–10. November 2018
Gruppenausstellung, Gerold 11, Zürich
Mit Alex Zwalen, Christian Eberhard, Conrad Meier, Esher Schena, Michael Flückiger, Nicolas Bischof, Pia Valär
Gastkünstler:innen: Andrea Muheim, Andreas Niederhauser, MArkus Bösch, Silvia Popp
Salon der Gegenwart – Figurative Malerei
2.–23. September 2018
Gruppenausstellung, Villa Renata, Basel
Konzept und Organisation: Andrea Muheim und Franzsika Stern-Preisig

Im «Salon der Gegenwart» findet sich eine lose Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit figurativer Malerei befasst und in wechselnden Formationen ausstellt. Am Salon in der Villa Renata in Basel beteiligen sich Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Anton Bruhin, Samuel Buri, Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Dieter Hall, Robert Honegger, Georgine Ingold, Vincent Kriste, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Karoline Schreiber und Kaspar Toggenburger.

Still Movements
3. Juni – 12. August 2018
Einzelausstellung, Pythongallery, Zürich

Die bekannte Schweizer Künstlerin Andrea Muheim malt seit über 25 Jahren Menschen und hat sich unter anderem als differenzierte und versierte Porträtmalerin einen Namen gemacht. In Ihren neusten Werken zeigen sich die Menschen auf ihren Bildern in einem Prozess der Bewegung. Sie sind voller Dynamik und lassen jenes Gefühl von Freiheit hochkommen. Die jahrelange Auseinandersetzung mit Tanz und Rythmus hat Muheim in eine neue, malerische und facettenreiche Dimension geführt.

Der lockerere Pinselduktus ist die malerische Antwort auf die Freiheitssuche und verleiht den Bildern von Andrea Muheim zudem eine neue Dynamik, die in der eingefangenen Bewegung der Menschen auf den Bildern ebenso eine Entsprechung findet wie in Ihren Stilleben mit welchen Sie sich ebenfalls intensiv beschäftigt.

Das Arbeitstempo ist schneller geworden. Konturen werden verwischt und lösen sich auf, Menschen werden im Gegenlicht zu Schattenfiguren, verlieren ihre Gesichter, rücken in die Ferne und sind nur noch aus nächster Nähe als solche erkennbar.

2017

Unexpected Treasures
8.–22. Dezember 2017
Gruppenausstellung, Binz39, Zürich
Mit Tonjaschja Adler, Gabriela Brühwiler, Eva Bertschinger, Kurt Caviezel, Teresa Chen, Gianin Conrad, Regula Dettwiler, Dagmar Heinrich, Benjamin Egger, Susanne Hofer, Esther Kempf, Pascal Lampert, Mickry 3, Andrea Muheim, Georgette Maag, Andreas Marti, Pat Noser, Paul Sieber, Esther Schena, Martin Senn, Tatsuto Suzuki, Sandro Streudler, Eri Székely, Ana Strika, Sebastian Sieber, Verena Vanoli, Nina Weber
Landschaft sehen – drei Perspektiven
17. September – 12. November 2017
Gruppenausstellung, Museum Bickel

Diese Ausstellung lässt zwei zeitgenössische Positionen der Landschaftsmalerei aufeinandertreffen, die gleichzeitig mit historischen Bildern kontrastieren. Eine Auswahl von Ölbildern unbekannter Maler von Ende 19. bis Mitte 20. Jahrhundert werden als Leihgaben vom Antiquitätenhändler Charles Beusch aus dem St.Galler Rheintal zur Verfügung gestellt. Ebenfalls aus dem Rheintal kommen Adrian Scherrer und seine aus der Vogelperspektive erfassten Bergland schaften. Der Blick aus der Höhe erlaubt einen ungewöhnlichen Überblick und eine Distanz, die dann jedoch in den Abstraktionen der neueren Werke wieder aufgehoben oder gebrochen wird. Andrea Muheims Landschaften hingegen sind Stimmungsbilder, oft im Zwielicht erfasst, wenn das Sichtbare dem Fühlbaren weicht. Ihr Fokus gilt dabei dem Licht, das in ihren Ölbildern eine sinnliche, beinahe greifbare Qualität annimmt.

Salon der Gegenwart
20. Januar – 12. Februar 2017
Gruppenausstellung, Villa Flora, Winterthur
Konzept: Giampaolo Russo
Kuratiert von Medea Hoch und Bettina Kaufmann
MIt Ercan Richter, Giampaolo Russo, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Robert Honegger, Anton Bruhin, Dieter Hall, Stefan Auf der Maur, Karoline Schreiber, Velimir Ilisevic

(…) Der Begriff Malerei leitet sich vom althochdeutschen Substantiv «mal» ab, das Flecken bedeutet. Walter Benjamin bezeichnet das Medium der Malerei in einem Aufsatz von 1917 denn auch als «das Mal im engeren Sinne», das hervortrete und die Dinge irgendwie enthalte. Diese Sinnlichkeit und ihre inhärente Langsamkeit scheinen der Malerei angesichts der Flut von lichtschnellen digitalen Bildern eine neue Modernität zuzuweisen. (…)

Aus der Eröffnungsrede von Medea Hoch und Bettina Kaufmann, Kuratorinnen

2016

Vo Berg und Tal
6. Juli 2016
Einzelausstellung, Berghaus Splügenpass, Splügen

Die Ausstellung «Vo Berg und Tal» zeigt vor allem aktuelle Arbeiten der Malerin. Es sind Stimmungen des Zwischenlichts, Menschen sind in diesen Landschaften abwesend präsent; oft verweist das Sujet auf ihre Spuren: das Haus, der Strommast, der Schornstein, ein Zaun.
Als Kontrapunkte stehen hierzu frühere Arbeiten, die leichter, konkreter und erzählerischer wirken: grasendes Getier, Helikopter, Büsis, Hasen, Kinder, eine Wanne auf der Alp.

Die Malerei Andrea Muheims eröffnet einen Blick, der vor allem energetisch wirksam wird: felsig, kühl, still, bisweilen verloren und doch nicht, farbenprächtig und reich, belebt und blühend.
Gras und Tier, Nebel, Wolken, Fels und Licht. Eine kleine Reise durch Landschaften, innen und aussen.

Melanie Grütter, Autorin
Salon der Gegenwart
20.–29. Mai 2016
Gruppenausstellung, Salzhaus Brugg, Brugg
Konzept Giampaolo Russo
Kuratiert von Simone Toellner und Jacqueline Weiss
Mit Ercan Richter, Giampaolo Russo, Rosina Kuhn, Andrea Muheim, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Martina von Schulthess, Robert Honegger, Werner Ignaz Jans, Anton Bruhin, Dieter Hall, Stefan Auf der Maur

Wille – Mut – Geduld – Durchhaltevermögen»: Hätte der Initiator und Künstler der Ausstellung, Giampaolo Russo, nicht alle vier Eigenschaften besessen, dann wären wir heute nicht hier. Seit der Idee und der ersten Sitzung des «Salon der Gegenwart» Zürich, Ende 2014, ist sehr viel passiert.

Aus der Eröffnungsrede von Simone Toellner, Co-Kuratorin

2015

Quest of Freedom
23. August – 24. Oktober 2015
Einzelausstellung, Pythongallery, Zürich
Von Yvonne Türler-Kürsteiner

Baratti, Chipilo, Puerto Vallarta und Favignana sind einige Titel der neuesten Werke von Andrea Muheim. Sie verweisen auf Strände weitab von Muheims Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Zürcher Kreis 4 und könnten auf eine unbändige Reiselust der Künstlerin schliessen lassen. Doch dem ist nicht so. Nicht aus persönlich motiviertem Fernweh, sondern mehr zufällig, manchmal sogar ziemlich widerwillig ist sie auf den Ägadischen Inseln oder in Mexico gelandet… Gelohnt hat es sich allemal. Die Fotos, die sie da und dort gemacht hat, dienen ihr – manchmal auch Jahre später - als Vorlage und unerschöpfliche Inspirationsquelle. Einige davon waren schwarz/weiss, die anderen farbig. Daran hält sie sich auch in der malerischen Umsetzung. Meint man jedenfalls auf den ersten Blick. Bei genauerer Betrachtung bilden sich jedoch selbst aus den hellsten Weiss- oder den dunkelsten Schwarztönen Farben heraus. Zarte Orange- oder Blautöne drängen an die Oberfläche. Sie sind es, die Muheims Motive in jenes geheimnisvolle Licht tauchen, das für die Stimmung in ihren Bildern so charakteristisch ist. „Dunkle Farben sind für meine Arbeiten zwar typisch und haben sicher eine melancholische Komponente. Aber schwermütig bin ich auf keinen Fall, im Gegenteil. Im Kontrast zu dunklen Farben kommt das Licht aber ganz einfach viel besser zur Geltung“, sagt Andrea Muheim. Und darauf hat sie es abgesehen. Das Licht ist ihre grosse Leidenschaft. Darauf richtet die Künstlerin ihren Fokus – im Leben, beim Fotografieren und in der Malerei.

Das war schon in ihren Stadt- und Landschaftsbildern so. Sie leben vom diffusen, meist nächtlichen Lichtspiel, das sich gelegentlich so verselbständigt, dass das Motiv von der Eigendynamik des Lichts überstrahlt und aufgelöst wird. Menschen sind darauf kaum zu sehen. In den aktuellen Arbeiten ist das anders, aber nicht grundsätzlich neu. Andrea Muheim malt seit über 20 Jahren Menschen und hat sich unter anderem als differenzierte und versierte Porträtmalerin einen Namen gemacht. Neu ist hingegen,
dass sich die Menschen auf ihren Bildern nicht mehr in Räumen, sondern im Freien aufhalten, an weiten Stränden. Sie lassen jenes Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit hochkommen, nach dem sich die Menschheit seit jeher sehnt und dem in der Ikonographie der europäischen Kunstgeschichte ein fester Platz zukommt.

Und neu ist auch der lockerere Pinselduktus. Er ist die malerische Antwort auf die Freiheitssuche und verleiht den Bildern von Andrea Muheim zudem eine neue Dynamik, die in der eingefangenen Bewegung der Menschen auf den Bildern ebenso eine Entsprechung findet wie in den wild tosenden Wassermassen. Das Arbeitstempo ist schneller geworden. Konturen werden verwischt und lösen sich auf, Menschen werden im Gegenlicht zu Schattenfiguren, verlieren ihre Gesichter, rücken in die Ferne und sind nur noch aus nächster Nähe als solche erkennbar. Dadurch nicht mehr identifizierbar, werden Verwandte und Bekannte aus Andrea Muheims Fotoalben in ihren Bildern zu anonymen Staffagefiguren, welche die Erhabenheit der Natur umso deutlicher hervortreten lassen, oder zu Sinnbildern für die menschliche Zwiesprache mit der Natur an sich, vielleicht auch zu Identifikationsfiguren für eigene Gefühle und Sehnsüchte des Betrachters oder der Betrachterin. Das jedenfalls wäre ganz im Sinne der Künstlerin.

Obwohl Andrea Muheim wie in früheren Werkzyklen auch bei diesen neuen Arbeiten ausschliesslich von eigenen Fotos ausgeht scheint sie sich zusehends von der fotografischen Vorlage zu entfernen.
Im Vordergrund stehen der befreite malerische Duktus und die damit einhergehende Stimmung, die zwischen dem Aufbruch zu neuen Ufern und dem Einssein mit sich und der Natur hin- und herpendelt.

Quest of Freedom – Suche nach Freiheit. Das ist ein Befreiungsschlag, der sich auf verschiedenen Ebenen abspielt. Auf der ganz persönlichen von Andrea Muheim, weil ihr Sohn selbständig geworden ist, eigene Wege geht und ihr als Frau und Künstlerin dadurch neue Möglichkeiten eröffnet werden, auf der motivischen weil die Menschen auf den Bildern aus der eingrenzenden Architektur in die freie Natur entlassen werden, auf der malerischen, was sich im freieren Duktus und in der zunehmenden Loslösung von der fotografischen Vorlage manifestiert und schliesslich auch auf der metaphorischen Ebene, weil es um mehr geht als um die Wiedergabe von Ferienerinnerungen an bekannten Badestränden. Baratti, Chipilo, Puerto Vallarta oder Favignana sind beliebig auswechselbare Destinationen. Sie werden zu Metaphern für ein Lebensgefühl, das sich nicht an geografischen Koordinaten orientiert und weder personen- noch zeitgebunden ist. Es kann sich jederzeit und überall einstellen, auch im Zürcher Kreis 4.

2012

Einstiche – Sticken zwischen Kunst und Alltag
12.–22. Dezember 2012
Gruppenausstellung, Ritter 17, Temporärer Ausstellungsraum, Bremen

Sticken? Was hat die altmodische Handarbeit mit dem modernen Kunstbetrieb zu tun? Einiges, meint Elke Priess und zeigt im Steintorviertel sehr unterschiedliche aufregende Werke, die «zart daherkommen, aber Widerständiges und Wildes provozieren, die auch durch eine Technik der Konzentration und Reduktion für eine Entschleunigung des Alltags stehen».

16 Künstlerinnen aus Deutschland und der Schweiz zeigen Arbeiten vom handgefertigten Kreuzstich bis zum Maschinenstickgewirr, mit auch inhaltlich individuellen Ansätzen: Alexandra Knie aus Paderborn stickt Viren, Victoria Martini aus München Medienstars, Dina Rautenberg aus Darmstadt Insekten, Andrea Muheim aus Zürich Tagebuchnotizen, auch Bremer Künstlerinnen sind vertreten: Anja Fußbach, Sabine Hanke und Silke Mohrhoff und auch die Galeristin selbst, die einige Jahre Kuratorin des Cuxhavener Kunstvereins war.

glucke-magazin.de
Kunst Aussersihl Zürich
17. August – 7. Oktober 2012
Gruppenausstellung, Deutschvilla Strobl, Strobl
Kuratiert vom Zürcher Galeristen Silvio Baviera
50 Künstler, Literaten, Musiker aus dem Zürcher Kreis 4

Das Quartier Ausssersihl/Zürich einmal von einer anderen Seite zu zeigen, liegt auf Grund seines impulsiven Spannungsfeldes in der Luft. Das historische und kreative Potential scheint schier unermesslich zu sein. Das verdeutlichen die Recherchen. Der Schmelztiegel Kreis 4 integriert ohne Assimilationszwang. Eine glückliche Mischung zwischen Eigenem und Fremdem ohne Taktstock. Die Magnete Moral und Freiheit kennen sich. Sie grüssen sich, ohne die Konflikte zu verdrängen. Es wird ihnen auffallen, dass „das Scherbenviertel“ nicht explizit eine sich verschlaufende Rotlichtmeile – das Strandgut oder den Hinterhalt der Enttäuschungen – zu bieten hat.

2011

All diese altmodischen Sachen
14. Mai – 17. Juli 2011
Gruppenausstellung, oxyd Kunsträume, Winterthur
Mit Renate Bodmer, Bendicht Fivian, Corinne Güdemann, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Kaspar Toggenburger, Alex Zwalen
Drei aktuelle Positionen in der Malerei
16. Januar – 13. Februar 2011
Gruppenausstellung, Galerie im Gluri Suter Huus, Wettingen
Mit Andreas Muheim, Vera Ida Müller, Sebstian Sieber

2008

«… aus einem malerischen Land»
20. Februar – 14. April 2008
Gruppenausstellung, Hangar 7, Salzburg Airport, Salzburg
Mit Anaïs Gumy, Georgine Ingold, Olaf Quantius, Thomas Hauri, Andrea Muheim, Monika Ruckstuhl, Klodin Erb, Lena Eriksson, Karin Schwarzbek, Indra

Hangart-7 Edition 9 Schweiz

2006

Recuerdos de Mexico
1. September 2006
Einzelausstellung, Atelier Andrea Muheim, Zürich